Welches Heizsystem ist wirklich das Richtige für mich?
Warum sich ein genauer Blick lohnt ...
Die Wahl des richtigen Heizsystems gehört heute zu den wichtigsten Investitionsentscheidungen beim Hausbau oder einer Gebäudesanierung. Steigende Energiekosten, gesetzliche Anforderungen und der Wunsch nach einem nachhaltigen Zuhause veranlassen immer mehr Gebäudebesitzer, auf Wärmepumpen zu setzen. Doch nicht jedes Wärmepumpensystem ist für jedes Gebäude gleichermaßen geeignet.
In den vergangenen Jahren hat sich die Luftwärmepumpe als Standardlösung etabliert. Sie gilt als vergleichsweise einfach zu installieren und ist vielen Bauherren vertraut. Dadurch entsteht jedoch häufig der Eindruck, sie sei grundsätzlich die beste oder sogar die einzige sinnvolle Lösung. Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass eine derart pauschale Betrachtung zu kurz greift.
Entscheidend für die Leistungsfähigkeit jeder Wärmepumpe ist ihre Wärmequelle. Während Luftwärmepumpen der Außenluft Energie entziehen, nutzen Erdwärmepumpen die im Boden gespeicherte Wärme und Grundwasserwärmepumpen die ganzjährig nahezu konstante Temperatur des Grundwassers.
Sie möchten gerne eine Beratung und ein unverbindliches Angebot? Dann nehmen Sie sich bitte 2 Minuten Zeit und beantworten Sie die Fragen in unserem Angebotsformular. Wir bekommen ein paar Eckdaten und können top vorbereitet zum Besprechungstermin kommen.
Die Außentemperatur schwankt im Jahresverlauf erheblich. Ausgerechnet dann, wenn ein Gebäude den höchsten Heizbedarf hat – an kalten Wintertagen –, steht einer Luftwärmepumpe die niedrigste Quellentemperatur zur Verfügung.
Dadurch nimmt ihr Wirkungsgrad ab, während gleichzeitig der Strombedarf steigt.
Anders verhält es sich bei Erd- und Grundwasserwärmepumpen. Bereits wenige Meter unter der Erdoberfläche beziehungsweise im Grundwasser herrschen das ganze Jahr über nahezu konstante Temperaturen. Dadurch arbeiten diese Systeme unabhängig von Frost oder Hitze mit einem dauerhaft hohen Wirkungsgrad. Das führt in vielen Fällen zu niedrigeren Betriebskosten und einer höheren Energieeffizienz über die gesamte Lebensdauer
Ein weiterer Aspekt rückt angesichts immer heißer werdender Sommer zunehmend in den Fokus: die Gebäudekühlung. Viele Neubauten verfügen heute über große Fensterflächen und eine hochwertige Wärmedämmung. Das reduziert zwar den Heizenergiebedarf, führt jedoch häufig dazu, dass sich Gebäude im Sommer stark aufheizen.
Während Luftwärmepumpen aktiv kühlen müssen und dafür entsprechend Strom benötigen, ermöglichen Erd- und Grundwasserwärmepumpen häufig die sogenannte passive Kühlung. Dabei wird die natürliche Kühle des Erdreichs oder des Grundwassers genutzt, um das Gebäude beispielsweise über die Fußbodenheizung angenehm zu temperieren. Der Energiebedarf dafür ist äußerst gering, da der Verdichter der Wärmepumpe nicht betrieben werden muss.
Ein Aspekt, der häufig erst nach der Inbetriebnahme einer Heizungsanlage Beachtung findet, ist die Geräuschentwicklung.
Luftwärmepumpen benötigen eine Außeneinheit mit Ventilator. Gerade in dicht bebauten Wohngebieten oder auf kleinen Grundstücken kann dies hinsichtlich Schall, Nachbarschaft und Platzbedarf problematisch werden.
Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpen kommen hingegen ohne sichtbare Außeneinheit aus. Die eigentliche Energiequelle befindet sich im Erdreich beziehungsweise im Grundwasser. Dadurch entstehen im Außenbereich praktisch keine Geräuschemissionen.
Sie möchten gerne eine Beratung und ein unverbindliches Angebot? Dann nehmen Sie sich bitte 2 Minuten Zeit und beantworten Sie die Fragen in unserem Angebotsformular. Wir bekommen ein paar Eckdaten und können top vorbereitet zum Besprechungstermin kommen.
Während Luftwärmepumpen im Einfamilienhaus häufig eine geeignete Lösung darstellen, stoßen sie bei höheren Heizleistungen teilweise an technische oder wirtschaftliche Grenzen. Hotels, Wohnanlagen, öffentliche Gebäude oder Beherbergungsbetriebe benötigen oftmals deutlich größere Energiemengen. Gleichzeitig gelten hier hohe Anforderungen hinsichtlich Lärmschutz und Platzbedarf.
In solchen Fällen kommen die Vorteile von Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpen besonders zur Geltung. Dank ihrer hohen und konstanten Leistungsfähigkeit stellen sie häufig die wirtschaftlichste Möglichkeit dar, fossile Heizsysteme dauerhaft zu ersetzen.
Häufig wird angenommen, dass sich der Strombedarf einer Luftwärmepumpe durch eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) vollständig decken lässt. In der Praxis zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild.
Der höchste Heizbedarf entsteht überwiegend in den Wintermonaten sowie in den Morgen- und Nachtstunden – genau dann, wenn Ihre Photovoltaikanlage naturgemäß wenig oder gar keinen Strom erzeugt. Wo sie einen sinnvollen Beitrag leisten kann, sind die Sommermonate zum Kühlen des Gebäudes. Hier kann eine PV-Anlage einen Großteil der Energie liefern.
Eine PV-Anlage kann also den Eigenverbrauch einer Wärmepumpe sinnvoll unterstützen, sie ändert jedoch nichts an den physikalischen Eigenschaften der jeweiligen Wärmequelle. Deshalb sollte die Entscheidung für ein Heizsystem niemals ausschließlich mit einer vorhandenen Photovoltaikanlage begründet werden, sondern stets unter Berücksichtigung des gesamten Energiekonzepts erfolgen.






Ob Luftwärmepumpe, Erdwärmepumpe, Grundwasserwärmepumpe oder eine moderne Holzheizung – eine pauschale Empfehlung gibt es nicht.
Entscheidend sind unter anderem:
Fachleute empfehlen deshalb, jede Immobilie individuell zu analysieren. Aussagen wie „Das rentiert sich bei Ihnen nicht“, „Das funktioniert auf Ihrem Grundstück nicht“ oder „Das ist viel zu teuer“ sollten immer nachvollziehbar begründet werden. Oft zeigt erst eine fundierte Planung, welche Möglichkeiten tatsächlich bestehen.
Sie möchten gerne eine Beratung und ein unverbindliches Angebot? Dann nehmen Sie sich bitte 2 Minuten Zeit und beantworten Sie die Fragen in unserem Angebotsformular. Wir bekommen ein paar Eckdaten und können top vorbereitet zum Besprechungstermin kommen.
Nicht jedes Grundstück eignet sich für Erd- oder Grundwasserbohrungen, und nicht jeder Eigentümer möchte primär auf eine strombetriebene Wärmepumpe setzen. Für alle, die auf regionale, nachwachsende Rohstoffe setzen möchten, ist eine moderne Holzheizung eine bewährte Alternative – etwa als Pelletkessel, Scheitholzanlage oder Kombikessel.
Auch hier gilt: Ob und in welcher Form eine Holzheizung die richtige Lösung ist, hängt von Lagerplatz, Heizverhalten und den Gegebenheiten vor Ort ab.

Seit rund 30 Jahren beschäftigt sich Mondo Therm mit moderner Gebäude- und Energietechnik. Besonders bei Erd- und Grundwasserwärmepumpen verfügen wir über umfassende Erfahrung — nicht nur bei der Heiztechnik selbst, sondern auch bei den geologischen Voraussetzungen in Tirol.
Alle Leistungen kommen aus einer Hand:
Bei Heizung, Sanitär, Wohnraumlüftung, Photovoltaik und Ofentechnik arbeiten ausschließlich unsere eigenen Fachkräfte an Ihrem Projekt. Das bedeutet kurze Wege, hohe Qualitätsstandards und eine enge Abstimmung aller Gewerke.
Ziel ist nicht die Standardlösung, sondern jene Heiz- und Kühltechnik, die zu Ihrem Gebäude technisch sinnvoll, wirtschaftlich nachhaltig und langfristig effizient passt.
Telefon: +43 5266 87101
E-Mail: ta.mrehtodnom@ofni

