Die Sonne scheint in Tirol über 1.900 Stunden im Jahr – wir müssen ihre Kraft nutzen!

Ihre Vorteile:

  • Sonnenenergie macht Sie unabhängig, weil sie unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung steht
  • Sonnenenergie eignet sich zur Erzeugung von Wärme und Strom
  • Sonnenenergie ist klimafreundlich und trägt zur Verbesserung unserer Luft bei!

Sowohl beim Neubau als auch für Sanierungen liegt die Nutzung der Sonnenenergie voll im Trend. Bei professioneller Planung kann die Integration in Dach oder Fassade nicht nur eine hohe Energieausbeute sicherstellen, sondern zusätzlich eine optische Aufwertung des Gebäudes sein.

Die regionale Energie

Sonnenenergie steht kostenlos zur Verfügung und kann effizient mit anderen erneuerbaren Energiesystemen (Wärmepumpen, Biomasseheizungen,...) kombiniert werden. Sonnenenergie macht uns unabhängig vom Import teurer, fossiler Energieträger und stellen einen wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Luftsituation in Tirol dar (Sonnenenergie verursacht keine Schadstoffe und muss nicht nach Tirol transportiert werden).

Kompetenz und Erfahrung unserer Spezialisten garantieren Komfort, Ausfallsicherheit und lange Lebensdauer Ihrer Solaranlage.

In Tirol sind gemäß der Studie "Solar Tirol" (im Auftrag des Landes erstellt) 80% der Hausdächer für die Gewinnung von Energie aus der Sonne geeignet.

Ist Ihr Haus geeignet?

Wenn auch Sie interessiert, ob Ihr Haus für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist, hilft ihnen dieses wertvolle Tool sicher weiter: TIROLSOLAR (zur Verfügung gestellt vom Land Tirol)

Eine gut ausgelegte Solaranlage kann sowohl zur Warmwasserbereitung als auch zur Heizungsunterstützung verwendet werden kann. Über Wärmetauscher, Pumpen, Pufferspeicher und ausgeklügelte Elektronik können komfortable Heizsysteme realisiert werden. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Vacuum-Röhren-Kollektoren und Flachkollektoren (weiter verbreitet).

So funktioniert eine Solaranlage

Im Sonnenkollektor treffen Sonnenstrahlen auf dunkle Oberflächen, die einen Großteil der Strahlung absorbieren. Die entstehende Wärme erhitzt eine Flüssigkeit im Kollektor, die über Wärmetauscher in den Pufferspeicher weitergeleitet wird.

Circa 30 Prozent der jährlichen Sonneneinstrahlung kann in nutzbare Wärme umgewandelt werden – das entspricht 350 bis 400 kWh je m² Kollektorfläche.  

Vorteile der Solaranlage

  • Regionale Stromproduktion
  • Unabhängigkeit von Versorgungsnetzen
  • Energiespeicherung über Pufferspeicher möglich
  • Kombination mit andern Energiesystemen problemlos

Die Sonne als Energieträger für die Erzeugung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen wird wirtschaftlich und ökologisch immer attraktiver. Investitionskosten sinken, Erträge werden durch ausgereiftere Technik höher und dadurch die Investition immer interessanter.

So funktioniert eine PV-Anlage

Bei der Photovoltaik (direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom) wird in Solarzellen (Modulen) Gleichstrom erzeugt. Dieser wird anschließend über Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und kann direkt in Ihrem Haus verwendet werden. Überschüssiger Strom wird öffentliche Stromnetz eingespeist.

Eine Photovoltaik-Anlage sollte so dimensioniert sein, dass ein Großteil des erzeugten Stroms für den Eigenbedarf verwendet wird. Dies erreichen wir durch richtige Dimensionierung und ein ausgeklügeltes Strom-Management. PV-Anlage decken ca. 30 - 50 % des jährlichen Stromverbrauchs ab. Das erscheint nicht hoch, ist aber aufgrund der tages- und jahreszeitlichen Schwankungen der Sonneneinstrahlung begrenzt.

Die Lebensdauer der Module beträgt ca. 25 Jahre.

Beispielrechnung
Strombedarf pro Jahr ca. 5.000 kWh
50 % Eigenbedarfsabdeckung = 2.500 kWh
Anlagengröße: 2,5 kWp = ca. 23 m² Fläche

Ausrichtung der PV-Anlage

Perfekt sind nach Süden orientierte Dachflächen mit einem Neigungswinkel von 10 - 55 Grad. Aber auch nach Westen oder Osten bzw. auch relativ flach geneigte Dächer (10 – 30 Grad) sind noch gut geeignet. Viel wichtiger als die Ausrichtung ist, dass die Module im gesamten Jahresverlauf nicht beschattet sind.